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Die drei Fragezeichen Folge 134 : Der tote Mönch

5.39


CD Die Drei 134 - Der tote Mönch.
  • 144mm x 14mm x 128mm
  • 28 Bewertungen: 3.5




Die drei Fragezeichen - Folge 134 : Der tote Mönch

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furchtbar -.-
wie kann man das diesen talentierten Sprechern nur antun?

Man höre sich nur mal die vielen tollen Produktionen von der Lauscherlounge an!
Dort findet man sehr gute Beispiele, wie man es besser machen könnte..

Muss denn Schlag auf Schlag produziert werden?
Wenn kein guter Schreiber da ist, dann sollte man auch keine weiteren lieblosen Geschichten auf den Markt hauen!

Es ist für mich auf dem ersten Blick zwar toll gewesen, zu sehen, das die Hörspiele der Drei nun länger dauern..aber was bringt das, wenn man es dann nicht schafft, die volle Zeit auch auszunutzen und mit Spannung und Abenteuer zu füllen?

Ich finde Europa sollte endlich mal wieder für Qualität stehen!
Und sich um seine Detektive kümmern!
So macht das ganze doch keinen Spaß mehr!

Echt traurig..-.-

 
  ich hatte definitiv mehr erwartet
Der Titel und auch das Cover versprachen einiges, doch versprechen und halten sind nun mal zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Nachdem der Fall vielversprechend startet: ein chinesischer Gärtner wird fast von einen LKW überfahren , endet der spannendste Teil des Hörspiels auch schon.

Hab zwischendurch immer gedacht, da muss doch noch etwas kommen, aber es kam einfach nichts. In den alten Folgen herrschen Angst, Schrecken, einer der Drei wird gekidnappt oder gerät anderweitig in Gefahr und löst so absolute Spannung aus, aber hier.
Nichts der Gleichen. Nicht mal der eigentliche Täter wird lange ins Rampenlicht gerückt.

Ansonsten scheine ich etwas hinterm Mond zu leben. Kenne nur die ersten 120 Folgen und war äußerst bestürzt als meine Lieblingshörspielserie nicht mit dem urtypischen Lied gestartet hat. Ich war ja so etwas von erschrocken. Seit wann ist das denn so? Seit dem Neustart nach Die Dr3i oder wie?

Als Fan der Serie, war ich wirklich sehr enttäuscht und frage mich echt, ob man noch weiter sammeln soll. Bin mal gespannt wie Folge 135 ist, denn die hab ich mir auch erst kürzlich gekauft. Hoffentlich ist die dann besser.

Eins kann ich sagen: an den Sprechern liegt es nicht, die waren wie immer gut, nur die Story war mehr als schwach.
 
Nur dabei statt mittendrin
Bei dieser Folge ist mir aufgefallen, dass der Zuhörer bei den Ermittlungen eher aussen vor bleibt. Die Lösung des Falles erfährt er eher hinterher aus dem Bericht der Drei Fragezeichen an ihre Klientin, was ungewöhnlich ist bei den Drei Fragezeichen. Bei den spannenderen Fällen gelingt es besser, den Zuhörer "mitzunehmen".

Also für Fans ist eh jede Folge ein "Muss", für alle anderen gibt es sicher interessantere Folgen.
 
  Der tote Mönch bietet gute Unterhaltung
"Der tote Mönch" ist die 134. Folge der Serie und nach einer Buchvorlage von Marco Sonnleitner geschrieben. Entgegen der vorherigen Folge kann "Der tote Mönch" mit einer spannenden und guten Geschichte überzeugen.

Bereits die Buchvorlage konnte überzeugen und so bietet auch die Hörspielumsetzung eine gute Unterhaltung rund um die drei bekannten Detektive. Justus, Peter und Bob ermitteln in diesem Fall endlich wieder einmal gemeinsam und recherchieren in der guten, alten Tarnung als Schüler, um an die benötigten Informationen zu kommen. Kein langweiliges Nachschlagen im Internet, keine zufälligen Fakten, welche im letzten Wissenschaftsmagazin ausführlich dargestellt wurden (in Anspielung an das "Wissen" von Bob über U-Boote in der letzten Folge). Natürlich weiß der erfahrene Hörspielgenießer ziemlich schnell, um was es eigentlich geht, aber die Unterhaltung stimmt in dieser Folge einfach.
Die drei Freunde hangeln sich von Szene zu Szene und kommen ohne die oft kritisierten Deus-ex-machina-Auflösungen von Justus aus. Die Indizien und die Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und über kleinere Stolperfallen in der Geschichte kann man getrost hinwegsehen, da diese kleinen Fehler durch viele gute Ansätze wieder ausgeglichen werden.
Gerade bei Marco Sonnleitner ist es (leider) immer wieder möglich, dass die Buchvorlagen stark nach unten wegbrechen ("Panik im Park", "Codename: Cobra", "Fels der Dämonen", "Die Poker-Hölle", "Zwillinge der Finsternis") - wobei fairerweise auch erwähnt werden muss, dass Sonnleitner durchaus auch spannende, unterhaltende und zugleich logische Geschichten zu Papier gebracht hat. Daher ist es bei diesem Hörspiel umso erfreulicher, dass die Buchvorlage recht gut umgesetzt wurde.

Auch die Sprecherleistungen und die eingesetzten Musiktitel und Effekte können überzeugen. Zwar ist das Schleudern zu Beginn etwas übertrieben und Peters (Jens Wawrczeck) Aufschrei bei der Begegnung mit dem Mönch etwas sehr spitz ausgefallen, aber insgesamt bietet sich ein sehr wohlklingendes Gesamtbild. Passend dazu ist das Titelbild gestaltet und der Titel passt auch mal zum Inhalt.

Insgesamt eine gute Folge mit kurzweiliger Unterhaltung und recht logischem Handlungsverlauf. Besonders die Szene mit dem alten Fotoapparat auf dem Amt bringt Flair in diese Folge. Anhören lohnt sich durchaus.
 
Etwas falsch gelegte Schwerpunkte
Interessanterweise startet dieses Abenteuer aus der Feder von Marco Sonnleitner recht ähnlich dem vorherigen. Die drei ??? packen am Strand gerade ihre Sachen zusammen, um vor dem nahenden Gewitter zu flüchten, als sie auf der Küstenstraße das laute Quietschen von Bremsen vernehmen. Sofort eilen sie dorthin. Vor dem Truck steht der erzürnte Fahrer, dem es gerade noch gelungen ist, rechtzeitig zu bremsen, um den Asiaten nicht zu überfahren. Dieser scheint einen Schock erlitten zu haben. Die drei ??? kümmern sich um ihn und bringen ihn schließlich zu der Adresse, die dieser im Laufe der Gespräche daherstammelt.

Dort angekommen, erfahren sie, dass sich der Gärtner von Christine Harkinson, schon seit einiger Zeit seltsam benimmt. Irgendetwas scheint ihm Angst zu machen. Die drei Detektive bieten ihre Hilfe an.

Anfangs klingt der neue Fall der drei ??? zwar noch nicht allzu spannend, aber einen soliden Unterhaltungswert kann man ihm doch nicht absprechen. Als dann die nächtliche Spukgestalt in Form eines verhüllten Mönches in einem unterirdischen Stollen im Garten von Mrs. Harkinson auftaucht, scheint das Hörspiel an Fahrt aufzunehmen. Doch dies ist nur von vorübergehender Dauer, denn das geheimnisvolle verpufft vor dem Hintergrund der anders gesetzten Schwerpunkte leider zu schnell. Die betriebenen Recherchen der drei Detektive lassen sich zwar wiederum als recht solide und im Rahmen der Geschichte auch als nachvollziehbar einstufen, aber sonderlich spannend ist es nicht, was die drei in dieser Zeit erleben. Dies hätte man problemlos abkürzen können - wie es früher wesentlich öfters der Fall war - denn vieles, was hier am Rande passiert ist nicht wirklich bedeutsam und lässt die Handlung etwas zu sehr dahinplätschern.
Das ist schade, denn die Ideen Marco Sonnleitners sind - wenn nicht unbedingt neu und innovativ - doch nett und haben das Potential für eine klassische Geschichte. Leider stellt sich Sonnleitner selbst gerne mal ein Bein, indem er sich auf arg künstliche Zusammenhänge stürzt, die teils schon mal etwas haarig anmuten (ich erinnere nur an das schief hängende Bild). Nichtsdestotrotz ist all dies noch im tolerierbaren Rahmen, da gab es selbst unter den Klassikern deutlich schlimmeres.
Das Problem ist hier vielmehr der Umstand, dass einen die Geschichte zu selten _wirklich_ packt und mitreißt.

Am Sprechercast liegt dies hier gewiss nicht. Da hält man mit Leuten wie Inken Sommer, Wolfgang Pampel, Nico König, Konstantin Graudus und Gustav Adolph-Artz eine gelungene Mischung bereit. Dazu noch die drei ???, die hier auf Overacting-Einlagen dankenswerterweise verzichten, so dass man diesbezüglich sehr zufrieden sein kann.

Zufrieden, wenn auch nicht unbedingt begeistert, bin ich mit/von der Musikuntermalung. Wie so oft verwendet man die Stücke mehr als Szenentrenner denn wirklich gezielt und individuell.

Fazit: Solide Kost, die man zwar gut hören kann, die aber nicht so vollständig begeistert. Dazu sind die Schwerpunkte wohl einfach etwas falsch gelegt. Spannung vermittelt man so jedenfalls nur schwerlich. Der Plot ist Marco Sonnleitner aber bis auf ein paar Kleinigkeiten recht gut gelungen.